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The Sessions

The Sessions

15.04.2016 - Düsseldorf

The Beatles at Abbey Road Studios

Karsten Jahnke for X-Act Eventmarketing GmbH
in association with Soundstage Theatre Company (UK)

THE SESSIONS
A LIVE RE-STAGING OF THE BEATLES AT ABBEY ROAD STUDIOS

The Beatles sind bis heute die größte und einflussreichste Band der Popularmusik. Etliche Male wurde sich daran gewagt, die beispiellose Geschichte der Fab Four mit ihren unzähligen Hits auf der Bühne nachzuerzählen – ob als Musical, Artisten-Show
oder Theaterstück. Doch noch nie wurde es so gemacht und außergewöhnlich umgesetzt wie in der neuen Show ‚THE SESSIONS - A live re-staging of The Beatles at Abbey Road Studios‘. Das Stück, das am 1. April 2016 in der seit Wochen ausverkauften Londoner Royal Albert Hall Weltpremiere feiern und danach für sechs Termine nach Deutschland kommen wird, bietet dem Publikum eine völlig andere Live-Perspektive auf das Schaffen der Band, die mit über 600 Millionen verkauften Tonträgern zur kommerziell erfolgreichsten Gruppe der Musikgeschichte avancierte. Zum ersten Mal wird live der Blick auf das Herzstück der Beatles geworfen - ihre Aufnahme-Sessions im legendären Studio 2 der Abbey Road Studios.

In den Jahren 1962 bis 1969 ist es das Wohnzimmer von John, Paul, George und Ringo, in dem sie zu genialen und produktiven Höchstleistungen auflaufen. Während dieser musikalischen Sitzungen entstehen ihre größten Hits sowie elf Alben. In einer unglaublichen Zeitreise erlebt das Publikum nicht nur das Entstehen dieser Hits, es ist dabei, wie die Beatles sich immer wieder neu erfinden, bis dahin unantastbare Genre-Grenzen überwinden, furchtlos mit der Technik experimentieren und so neue Maßstäbe setzen. Die Studiobegegnungen sind aber auch Zeugnis dafür, wie aus den unbekannten Halbstarken aus Liverpool eine zu Weltruhm gelangte Gruppe wird, die 1970 nicht zuletzt an ihren eigenen Ansprüchen zerbricht. ‚THE SESSIONS‘ nimmt den Besucher mit auf das Abenteuer Beatles. Im Mittelpunkt steht dabei die originalgetreue, authentisch wiedergegebene Aufführung der Musik, so wie sie damals im Studio entstanden ist.

„Die Idee für die Show kam mir vor fünf Jahren, als ich das Buch ‚Du machst die Beatles! Wie ich den Sound der Band neu erfand’ von Geoff Emerick las, dem Toningenieur der Beatles-Platten“, erzählt Show-Produzent Stig Edgren, der mit ‚Elvis in Concert‘ bereits den King postum weltweit erfolgreich auf die Bühne zurückbrachte. „Ich dachte, was für eine großartige Erfahrung es für ein Publikum sein müsste, die Aufnahme-Sessions der Beatles live nachzuerleben.“ Er kontaktierte den heute 69-jährigen Geoff Emerick, es folgten lange Gespräche, und schließlich gab einer der letzten Augenzeugen der damaligen Aufnahme-Sessions sein Ja für die Zusammenarbeit. „Ich dachte: Wow! Die Abbey Road Studios sind heutzutage total unter Verschluss, aber wir werden unser eigenes Abbey Road Studio auf der Bühne haben mit Musikern und Sängern, die darin die größten Hits der Beatles performen“, erklärt Emerick seine Beweggründe und ist sich gleichzeitig der großen Verantwortung bewusst. „Es gibt Beatles-Shows, in denen sich die Protagonisten lustige Pilzkopf-Perücken aufsetzen. Das wird bei uns nicht passieren.

Wir produzieren keine Doppelgänger. Bei uns gibt es den real deal: Sänger, die exakt so klingen wie die Beatles und die Entstehungsgeschichten der Songs erfahrbar machen.“ Schließlich weiß niemand so gut wie Emerick, was sich damals hinter den Türen der heiligen Hallen zugetragen hat und wie es sich anhörte. Aber wie genau reproduziert man das auf der Bühne? „Es existieren akkurate Zeichnungen, wo im Studio sich die Bandmitglieder bei jedem Album positionierten“, so Edgren. „Der Zuschauer erlebt auf unterhaltsame Weise, wie sich die Positionen von Personen und Instrumenten von Album zu Album veränderten.“

Um Projektionsflächen für Botschaften, Songtitel, Fakten oder Stimmungen zu schaffen, wurden die besten und erfahrensten Projektion-, Sound- und Licht-Designer angeheuert. So wird das Ganze für den Zuschauer zum einmaligen, magischen und bunten Erlebnis. Die Cast umfasst nicht weniger als 45 Sänger, Musiker und Charaktere - aus gutem Grund: „Wir wollen ja auch die musikalische Entwicklung glaubhaft nachzeichnen: von den eher simplen Aufnahmen der jungen Beatles bis hin zu den aufwendig produzierten Spätwerken der Band. Man darf nicht vergessen, dass die Beatles ein Album wie ‚Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band’ mit all den darauf enthaltenen Effekten und doppelten Tonspuren selbst gar nicht live hätten aufführen können. Und jeder von ihnen war ein Multitalent, spielte mehrere Instrumente. Auch deshalb braucht es viele Leute, um diesen Sound originalgetreu wiederherzustellen.“ Die Herangehensweise an das Werk der Beatles aus Sicht der Aufnahme begeisterte auch Show-Regisseur Kim Gavin, der von Edgren angeworben wurde, nachdem er 2012 als Creative Director für die Abschlusszeremonie der Olympischen Sommerspiele in London verantwortlich war. „Wenn du ein Musikfan bist, wirst du die Show und das Spektakel lieben“, ist sich Gavin sicher. „Du bekommst sämtliche Geschmacksrichtungen der Beatles, von rockigen Gitarrenklängen über orchestrale Sounds, bis hin zum Sitar-Spiel. Und so viel sei schon mal verraten: Wir planen, die Show mit einer riesigen Ansammlung von Musikern zu eröffnen, das ist dann die passende Ouvertüre, die zeigt, worum es in den Sessions der Abbey Road Studios wirklich geht.“

Neben den wundervollen Hits, mit denen sie Musikgeschichte geschrieben haben, schaffen es auch diverse Songs in die Show, die für den Ruf der Beatles als einzigartig innovative Band wichtig waren, wie zum Beispiel „Tomorrow Never Knows“ vom Album „Revolver“ (1966). Geoff Emerick, der über die Jahre zahlreiche technische Ideen in die Aufnahmen miteinbrachte, erinnert sich noch genau an die Entstehung des Stückes: „John Lennon bat mich darum, seine Stimme so klingen zu lassen, als würde der Dalai Lama von einem 25 Meilen entfernten Berg zu uns runter singen. Es war eine meiner ersten Sessions als verantwortlicher Toningenieur der Beatles. Und ich dachte nur: Herrje, wie stelle ich das nur an? Aus purer Verzweiflung entschied ich mich, die Schaltungen einer Hammond-Orgel zu verändern, um den dort eingebauten Lautsprecher zu nutzen. Das hat mir den Kopf gerettet.“ Denn Lennon liebte das Ergebnis, der Effekt wurde künftig noch öfter auf Platten eingesetzt. „Das technische Equipment zu missbrauchen, gehörte fortan zu meinen Hauptaufgaben im Studio“, fährt Emerick lachend fort. Doch neben all den akkuraten Details und dem Wissensgewinn für den Zuschauer geht es den Machern von ‚THE SESSIONS’ vor allem um eines: „Das Wichtigste ist, Jung und Alt eine fantastische, freudvolle Nacht zu bescheren mit dem wohl großartigsten Song-Katalog aller Zeiten“, so Produzent Edgren. „Die Zuschauer lernen Dinge über die Beatles, sie werden die Songs aus anderer Perspektive noch einmal neu entdecken; sie hören die Musik, sie sehen, wie sie vor ihren Augen auf nie dagewesene Weise rekonstruiert wird. Aber das Entscheidende ist: Sie werden Spaß haben, mitsingen können und mit einem breitem Lächeln nach Hause gehen.“men wollen. Also lassen wir sie spielen.

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