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PHILLIP BOA AND THE VOODOOCLUB

PHILLIP BOA AND THE VOODOOCLUB

10.11.2017 - Bielefeld

Play singles + songs from their catalogue

 

Mit der Zeile „I just wanna smash the mirrors“ rief Phillip Boa schon in seiner 1988 veröffentlichten Antipop-Hymne „Kill Your Ideals“ zum Sturm gegen persönliche und gesellschaftliche Dogmen auf. Zum Hinterfragen der alten Ordnung und zur ständigen Neubewertung dessen, was zwischen Mikro- und Makrokosmos vor sich geht.

Nach 30 intensiven Jahren und mehr als zwei Millionen verkauften Tonträgern blickt Phillip Boa nun mit seiner ultimativen Werkschau „Blank Expression“ einerseits auf seine wichtigsten Singles zurück, und legt mit „Fresco“ ein neues Album mit zwölf unveröffentlichten Songs vor.

 

Seit der Gründung des Voodooclubs im Jahr 1985 entwickelten Phillip Boa mit dem ihn umgebenden Musikerkollektiv seinen eigenen Sound ständig weiter und schaffte es immer wieder, sich neu zu erfinden. Neben seinem Kultstatus innerhalb der deutschen Rock-und Popwelt hat sich der Voodooclub auch einen hervorragenden Namen im Rest Europas, Großbritannien und sogar bis hin nach Japan erspielt.

 

Die Bühne teilte sich der Voodooclub mit den verschiedensten internationalen Superstars von David Bowie bis Bob Dylan, von Nick Cave bis Sonic Youth, von Björk und den Residents bis Gun Club und Iggy Pop. Für die Produktion seiner Alben zeichnen weltbekannte Studioikonen wie Tony Visconti (David Bowie), John Leckie (Morrissey, New Order), Gareth Jones (Interpol, Depeche Mode), Gordon Raphael (The Strokes), Ian Grimble (Manic Street Preachers, Bauhaus, Mumford & Sons) verantwortlich, während man heute auf in der Musikszene wie auch im Feuilleton hoch gelobte Zusammenarbeiten mit unzähligen renommierten Geistesverwandten wie Aphex Twin, LFO, Schneider TM, The Notwist, Can- Drummer Jaki Liebezeit oder Brian Viglione (Dresden Dolls, Nine Inch Nails) zurückblicken kann.

 

„Blank Expression“ - ein archetypisch zweideutiger Phillip Boa And The Voodooclub-Albumtitel, wie er im Buche bzw. auf dem Cover steht. Ein Name, der sich in vielerlei Hinsicht interpretieren lässt: Die Entschei-dung, ob es sich bei „Blank Expression“ um „völlige Ausdruckslosigkeit“ oder eben „den puren, unver-fälschten Ausdruck“ handelt, überlässt der Voodooclub-Mastermind einmal mehr seinen treuen Hörern.

 

„Blank Expression“ spannt den Bogen über 17 Studioalben, drei Jahrzehnte Voodooclub-Historie und 19 zeitlose Songs, die absolut nichts von ihrer einstigen Faszination eingebüßt haben. Es vereint alle Höhe-punkte eines Künstlers, der auch und gerade besonders von persönlichen Tiefen geprägt wurde. Ich bin immer in Bewegung. Heute mehr denn je. Mein Antrieb ist meine Sucht, Songs zu schreiben. Die Welt verändert sich heute so schnell und so gravierend; ich habejeden Tag neue Inspirationen für neue Stücke. Mein Hirn ist voll mit Ideen. Langeweile und künstlerischer Stillstand sind Dinge, die ich nicht akzeptiere.“




 

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