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THE DEEP DARK WOODS

THE DEEP DARK WOODS

10.04.2018 - Köln

Tour 2018

Überschwemmungen und Plagen, Geister und Gemetzel: Wehe denen, die die Lieder von Yarrow bevölkern. Eine sanfte Sommerbrise schwingt die Galgenseile, Blumen blühen auf Liebesgräbern. Diese Hymnen sind definitiv nicht von Eden.

Das neueste Album des Deep Dark Woods wurde in einem Fieber - Scharlach geboren, um medizinisch spezifisch zu sein. Eine Krankheit des letzten Jahrhunderts ist eine passende Kulisse für Songs, die mit bloßen Händen in den Lehm graben, um die Leichen des alten englischen Folk- und Country-Blues aufzudecken. Yarrow ist Deep Dark Woods, von Leadman Ryan Boldt neu interpretiert und von der gleichen Band begleitet, die Prärie-Psychedelika und einen "losen grungy folk sound" (Paste) für Flanelites kreierte. Fast zehn Jahre lang entwickelten sie eine internationale Fangemeinde mit besonderem Erfolg im Americana-Reich, die zusammen mit Alabama Shakes und Dawes 2012 zum Emerging Artist of the Year bei den Americana Music Awards ernannt wurde.

Jetzt sind sie aus dem Wald gerissen, ihr Blick ist entschieden makaberer und sie greifen eine reiche Ader des gotischen Surrealismus auf, die mit einigen der großen Mord-Balladeure unserer Zeit übereinstimmt. Mit Appalachian Boden unter seinen Fingernägeln schreibt Boldt in einer tiefen Tradition des düsteren und verlorenen Geschichtenerzählens, Linien von Irland nach Tennessee ziehend, das Oxford Mädchen zum Folsom Gefängnis.

In Yarrow gibt es ein saftiges Unbehagen, um Boldts Anwesenheit zu konfrontieren, als ob sich eine neue Tür geöffnet hätte, um die Verrücktheit loszulassen. An der Stelle des Freewheelin 'Jammy Vibe' steht ein dunklerer, fremderer Tenor, der mit jenen modernen Mystikern in Verbindung steht, deren Musik in den gruseligeren, ekelhafteren Ecken des Daseins existiert.

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